SÜDDEUTSCHES GITARRENDUO

HELMUT RAUSCHER & ERNST GREINACHER



DIE KRITIKEN

 

Das Zusammenspiel der beiden Musiker ist perfekt, ihre Technik makellos, die expressive Gestaltung der langsamen Sätze bestechend. (Stuttgarter Zeitung)

"Die perkussiv harte Komponente ihres Spiels macht das Gitarrenduo zum prädestinierten de Falla-Interpreten, zumal sie auch auch sensibel in langsam-melancholische Passagen hineinhören und das klangliche Kräftegeschiebe in substanzreichen Gitarrenton umzuwandeln verstehen.Zu "danza la vide breve" kann man nur sagen: fetziger gehts nicht mehr." (Böblinger Kreiszeitung).

"Saitenzauber unter flinken Fingern,"- Die Uraufführung des Abends, Jörg Fischötters "Tanz auf dem Gottesacker": Von zwei sehr melancholisch wirkenden Chorälen umrahmt, jagen die Gitarren im Ritus, dem Kernstück, mit einem Höllentempo durch eine recht eigentümliche Harmonielandschaft. Komplizierte rhythmische Wechsel und synkopisch eingeflochtene Wendungen erschweren dem Zuhörer die Verfolgung, ohne ihn jedoch im Unklaren über das musikalische Geschehen zu lassen." (Leonberger Kreiszeitung)"

Solisten waren Helmut Rauscher und Ernst Greinacher, die durch ihre unglaubliche Sensibilität faszinierten. Man denke nur an die auf samtenen Streicherklängen getragene traumhafte Tongebung im zeiten Satz. Nahezu unerschöpflich deuchte einem die tongeberische Variationsbreite der Gitarristen, die so den Klangreiz der Paarung von Gitarre und Orchester steigerten und durch das gegenseitige Zuspielen der Motive und das farbige Alternieren besonders den Schlußsatz zu einem Genuß werden ließen. (Schwäbische Zeitung)

Die beiden Künstler pflegen einen warmen, ziselierten Ton, der vor allem in den Lagen voluminöse Gestalt besitzt, aber auch ohne Ecken und Kanten daherkommt. Dem geschmeidig virtuosen Spielwerk der Ouverture von Händel kam dies ebenso entgegen wie der Bearbeitung einer Cembalo-Sonate von Bernardo Pasquini... technisch tadellos. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Vier Hände zwei Gitarren - eine Seele. Damit ist dieses Gitarrenduo am ehesten zu beschreiben. Die beiden Gitarristen verschmolzen zu einer künstlerischen Einheit, und die Klängen schienen programmiert bis in den Bruchteil einer jeden Sekunde. In der Tat: Melodielinie, Polyphonie und Klangfärbung der Akkordik waren ein Erlebnis für die Freunde der Gitarre. (Südwestpresse)

"Die doppelte Gitarre" - Sie musizieren fantastisch genau zusammen, nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch in der musikalischen Gesinnung bis hin zu einer sublimen Übereinstimmung in der Tongebung. Man sieht zwei Spieler und hört ein Instrument... Die e-Moll-Suite von Bach wirkt wie ein schwereloses Silbergespinst sich berührender Stimmen, die punktuell mit der Spur eines Vibrato herausgehoben werden, ... die Gigue atmet die Grazie einer schwingenden Virtuosität (Reutlinger Generalanzeiger)

"Warme, feinfühlige Tongebung bestach" - Sehr schön wurde von den beiden Gitarristen die kontrapunktische Stimmführung nachgezeichnet, was sie mit Hilfe reicher Tonfarbenschattierungen erreichten. Bestechend das Zusammenspiel!" (Heilbronner Stimme)



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